Neues Helsinki in Europa, neue Westfälische Prozesse in Westasien – möglich?
By Piri ·
Dauerhafte Sicherheitsordnungen im internationalen System entstehen, wenn die Realität der Macht sich den Parteien aufzwingt. Westfalen 1648 und Helsinki 1975 sind strategische Kompromisse, die entstanden, als die Parteien einander nicht ausschalten konnten. Heute stellt sich die Frage, ob ein neues Helsinki zwischen Russland und dem kollektiven Westen in Europa und ein neuer Westfälischer Prozess zwischen Staaten wie Iran, Türkei und Saudi-Arabien in Westasien möglich sind.
Chapters
- Macht Realität und Sicherheitsordnungen
- Neue historische Schwelle
- Helsinkis Fundament: Gegenseitige Anerkennung der Macht
- Pariser Charta und KSE
- AKKA- und OSZE-Transformation
- Die Zerrüttung des Gleichgewichts der Mächte nach dem Kalten Krieg
- Vom Zerfall Jugoslawiens zur NATO-Osterweiterung
- Verlagerung der Interventionen nach Westasien
- Der Georgienkrieg 2008: Russlands erste geopolitische Bremse
- 2014 Ukraine-Krise und die Erosion der Helsinki-Ordnung
- Der bestimmende Faktor der neuen Gleichung: China
- Die neue Helsinki-Möglichkeit und die US-Politik
- Aufbau des neuen Helsinki
- Veränderte geopolitische Lage in Westasien
- Der Israel-Faktor und die sunnitisch-schiitische Spaltung
- Mekka-Abkommen und regionale Sicherheit
- Die Überschneidung von Helsinki und Westfalen in der neuen Multipolarität
- Ergebnis: Von der Hegemonie zum Gleichgewicht der Mächte
- Die Notwendigkeit strategischen Realismus
Adapted from CEM GURDENİZ.